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BAUMHAUS-Pflanze des Monats: Die Rose

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Baumhaus GmbH Wiesbaden
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Wie man die "Königin der Blumen" richtig pflegt.

 

BAUMHAUS-Tipps und Wissenswertes über die Rose

Unter Gärtnern wird der Juni wird auch als Rosenmonat bezeichnet. Jetzt beginnt sich die volle Pracht der „Königin der Blumen“ zu entfalten und das Angebot für Garten- oder Kübelpflanzen ist riesig. Am Anfang steht jedoch die Wahl zwischen Wildrose oder Kulturrose.

Kulturrose oder Wildrose

Wildrosen-Arten sind nicht durch züchtende Eingriffe verändert worden. Man kann sie gut erkennen, da sie ungefüllte Blüten haben und Hagebutten-Früchte bilden. Als Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln sind sie auch ökologisch sehr wertvoll. Kulturrosen sind das Ergebnis professioneller Kreuzung und Veredelung. Zahlreiche Generationen leidenschaftlicher Rosenzüchter haben bis heute eine schier unüberschaubare Vielfalt an Rosen-Sorten mit den unterschiedlichsten Eigenschaften hervorgebracht. Rosen sind nicht nur im Garten eine Augenweise, sondern auch in Kübeln oder Töpfen, auf der Terrasse und dem Balkon.

Standort, Gießtechnik und Bodenqualität

Je wohler sich die tiefwurzelnde Rosenpflanze fühlt, desto mehr erfreut sie ihren Besitzer durch gesunde Blüten und herrlichen Duft. Nahezu alle Rosen bevorzugen einen sonnigen, aber nicht zu heißen und einen luftigen, gerne auch windigeren Standort. Licht und Luft schützen die Blätter vor zu viel Feuchtigkeit und bewahren damit vor den bei Rosen besonders gefürchteten Pilzkrankheiten. Dementsprechend sollten Sie Rosen also nie von oben über die Blätter wässern. Denn das vergrößert  die Gefahr einer Besiedelung mit Pilzsporen und kann in der prallen Sonne außerdem zur punktuellen Verbrennung der Blätter führen.

 Am besten gießt man seine Rosen am frühen Morgen mit lauwarmem, bereits etwas abgestandenem Wasser und direkt in den Wurzelbereich. Um schädliche Staunässe vermeiden sollte der Boden zudem wasserdurchlässig, tiefgründig humos und am besten von lehmig-sandiger Beschaffenheit sein. Überschätzen Sie auch den Wasserbedarf nicht. Selbst bei großer Trockenheit genügt es, Rosen in Gartenerde ein- bis zweimal in der Woche ordentlich zu wässern.

Richtig Düngen

Um die Rosen optimal zu versorgen sollte zweimal im Jahr gedüngt werden. Einmal im Frühjahr, je nach Witterung etwa Mitte März, wenn die Pflanzen neu austreiben. Geeignet ist ein organischer Dünger mit pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffen, z.B. reifer Kompost ergänz um Hornspäne. Diese Art der Düngung wird vom Boden nach und nach aufgenommen und kann die Rosen über einen längeren Zeitraum hinweg mit Nährstoffen versorgen.

Die zweite Düngung folgt dann nach der Hauptblüte im Juni. Später sollte nicht mehr gedüngt werden. Denn die dann folgenden Neutriebe können bis zum kommenden Winter meist nicht genug ausreifen und drohen bei entsprechend kalter Witterung zu erfrieren. 
Noch ein Tipp: Durch die Zugabe von kalkhaltigem Steinmehl lässt sich ein Substrat für Rosen nachhaltig verbessern. Alternativ können Sie auch fertige Rosen- oder Kübelpflanzenerde verwenden. Rosen in Topf oder Kübel bevorzugen außerdem Langzeit- und Flüssigdünger.




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